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Aachener Zeitung - Euregio News
Bombe in Köln: 6000 müssen raus, Zoo bleibt geschlossen
Köln. Nach einem Bombenfund in Köln-Riehl hat das Ordnungsamt Köln am Donnerstagmorgen mit großräumigen Evakuierungen begonnen. Bis zu 6000 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen.
Pier-Prozess: Gutachter befangen
Mönchengladbach/Wegberg. Auch der zweite Gutachter im Prozess gegen den früheren Leiter der St.-Antonius-Klinik Wegberg, Arnold Pier, ist am Donnerstag für befangen erklärt worden.
Polizei gelingt Schlag gegen Autoknackerbande
Düsseldorf. Der Polizei in Düsseldorf ist ein Schlag gegen eine internationale Autoknackerbande gelungen.
Warmduscher löst Feuerwehr-Einsatz aus
Düsseldorf. Durch sehr heißes Duschen hat ein Gast in einem Düsseldorfer Hotel die Feuerwehr auf den Plan gerufen.
Ein Bagger, ein Hydrant und eine gigantische Fontäne
Alsdorf. Als Annemarie Fleischmann die Blicke durch ihre Wohnung streifen lässt, steigen ihr die Tränen in die Augen. Überall steht das Wasser: im Wohnzimmer, in den Fluren, im Keller, im Schlafzimmer. Selbst aus der Decke tropft es bereits. Die Anwohnerin eines Hauses an der Hoengener Straße wurde Opfer eines Unglücks direkt vor ihrer Tür.
Aachener Zeitung Newsticker
Veranstalter und Versicherung richten Nothilfefonds ein
Köln. Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller und die Axa- Versicherung haben für die Opfer der Duisburger Katastrophe einen Soforthilfefonds eingerichtet. Eine Million Euro steht zur Verfügung. Nach Angaben der Versicherung soll das Geld in erster Linie an die Hinterbliebenen der Verstorbenen gehen. Der Fonds sei nicht als Schuldeingeständnis zu verstehen, betonte die Axa. Vielmehr gehe es darum, «im Interesse der Betroffenen nun tatsächlich Verantwortung wahrzunehmen».
Termin für Kachelmann-Prozess wieder offen
Mannheim. TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann ist frei. Er wurde heute aus der Untersuchungshaft entlassen. Nun ist offen, wann der Prozess gegen ihn beginnt. Nach Angaben des Landgerichts Mannheim findet die Hauptverhandlung wegen des Vergewaltigungsvorwurfs statt. Ob sie aber wie geplant am 6. September beginnt, ist noch ungewiss. Der Grund: Sitzt ein Angeklagter in Untersuchungshaft, muss möglichst schnell verhandelt werden. Nach der Freilassung Kachelmanns, der die Vorwürfe bestreitet, ist das nicht mehr notwendig.
Tumulte in Athen
Athen. Rund 150 aufgebrachte griechische Lastwagenfahrer haben heute vor dem Verkehrsministerium in Athen demonstriert. Dabei kam es zu Tumulten. Die Demonstranten skandierten Parolen wie «Junta» und «Diebe» und bewarfen die Polizei mit Flaschen. Die Beamten setzten begrenzt Tränengas ein, wie das Fernsehen zeigte. Verletzt wurde niemand. Die Lastwagenfahrer streiken seit vergangenen Montag. In fast allen Landesteilen kommt es seitdem zunehmend zu Engpässen. Vor allem Treibstoff ist knapp.
Bußgelder wegen unerlaubter Telefonwerbung verhängt
Bonn. Die Bundesnetzagentur hat wieder Bußgelder wegen unerlaubter Telefonwerbung verhängt. In zwei Verfahren wurden die betroffenen Unternehmen aufgefordert, insgesamt 194 000 Euro zu zahlen. Zuvor waren mehrere Beschwerden von Verbrauchern über unerwünschte Werbung bei der Bundesnetzagentur eingegangen. Bislang hat die Bonner Behörde in elf Verfahren Bußgelder gegen Unternehmen verhängt. Sie kündigte an, auch künftig konsequent gegen unerlaubte Telefonwerbung vorzugehen.
Behörden: Zweiter vermisster US-Soldat tot
Kabul. Auch der zweite im Osten Afghanistans vermisste US- Soldat ist tot. Dorfbewohner haben einen Sarg mit der Leiche des Amerikaners gefunden. Das sagte der Gouverneur der Provinz Logar, Din Mohammed Darwish. Der Mann sei an Schussverletzungen gestorben, die er bei einem Feuergefecht mit den Taliban erlitten habe. Vorgestern war bereits die Leiche eines weiteren Amerikaners geborgen worden. Beide Soldaten waren am vergangenen Freitag von Aufständischen verschleppt worden. Die Taliban bekannten sich zu der Entführung.
Süddeutsche Zeitung
A96 bei Lochham: Zwei Wochen Baustelle
, Denise Höfle / Denise Höfle

Bei Lochham wird Flüsterasphalt aufgetragen, um die Lärmbelastung der Anwohner zu reduzieren. Die Bauarbeiten könnten sich hinziehen.




Starnberg springt ein: Klinik Penzberg vor der Übernahme
Mit unsauberen Instrumenten operiert, Friso Gentsch / dpa

Lösung in Sicht: Das Starnberger Kreiskrankenhaus bietet sich an, die in Schieflage geratene Klinik in Penzberg zu übernehmen.




Windräder in Andechs: Vom Winde verweht
Hessischer Landtag debattiert über Energiepolitik - Windkraft, Uwe Zucchi / dpa

Der Raistinger Unternehmer lässt nach Protesten den Plan fallen, zwischen Pähl und Andechs große Windräder zu errichten.




Sport: Gelb vor Schweiß
Australian Open - Nicolas Kiefer ausgeschieden, A2800 epa Barbara Walton / dpa

Wer möchte schon, dass sich Schweißflecken deutlich auf dem T-Shirt abzeichnen? Forscher aus Regensburg haben ein Kleidungsstück entwickelt, das genau dazu dient. Mit gutem Grund, sagen sie.




Deutschlands oberster Datenschützer: So lief der Chat mit Peter Schaar

SWIFT-Abkommen, Überwachungskameras und Anonymität im Internet: Das Transkript zum sueddeutsche.de-Chat mit Peter Schaar.




DIE WELT
Betrunkene Polizisten belästigten Hotelgäste
Polizisten haben in einem Vier-Sterne-Hotel in Hamburg Gäste und Angestellte belästigt. Dabei sollten sie im Schanzenviertel für Ordnung sorgen.
Alleinerziehend
Jede fünfte Familie in Deutschland besteht aus nur einem Elternteil mit Kindern. Die finanzielle Lage ist meistens schlecht.
"Täter wollten Erinnerung an die Toten auslöschen"
Volkhard Knigge, Stiftungsdirektor der KZ-Gedenkstätte Buchenwald, spricht über den rechtsextremen Hacker-Angriff.
Wie die SED die deutsche Sprache misshandelte
Mit Ausdrücken wie "entartet" versuchte die SED die Menschen in der DDR zu manipulieren. Ihr Sprachverständnis erinnerte an die Nazis.
Keine Spur von mysteriöser Raubkatze
Zwei "verlässliche Zeugen" wollen in der Nähe der polnisch-deutschen Grenze eine Raubkatze gesehen haben. Noch fehlt jede Spur.
Spiegel Politik
Afghanistan: Beide vermissten US-Soldaten sind tot
Afghanischen Angaben zufolge ist auch der zweite der nahe Kabul entführten Soldaten tot aufgefunden worden. Taliban hatten die beiden Angehörigen der US-Armee am Wochenende in ihre Gewalt gebracht.
Warnung vor Staatsterror: Cameron verscherzt es sich mit Pakistan
So viel Offenheit ist ungewöhnlich. Der neue britische Premier Cameron wirft Pakistan ausgerechnet auf einer Indien-Reise vor, Terroristen zu unterstützen - und lässt selbst nach Protest nicht davon ab.
Streit um Siedlungsstopp: Israel lässt Abbas ins Leere laufen
Der Westen drängt in Nahost auf direkte Friedensgespräche in Nahost - doch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas stellt sich stur. Er will nur reden, wenn Israel keine Siedlungen mehr baut. Genau das plant Jerusalem und ignoriert alle Forderungen und Ultimaten.
Italien: Parlament winkt Milliarden-Sparpaket durch
Italiens 25 Milliarden Euro schweres Sparpaket hat die letzte Hürde genommen: Das Parlament stimmte den harten Einschnitten zu, die verhindern sollen, dass das Land in eine ähnliche finanzielle Misere rutscht wie Griechenland.
Gaza-Streifen: Hamas verbannt Dessous aus Schaufenstern
Die radikalislamische Hamas schränkt die Rechte der Bürger im Gaza-Streifen weiter ein. Ein neues Gesetz untersagt es Ladenbesitzern, Damenunterwäsche in Schaufenstern auszustellen - und erlaubt der Polizei eine Überwachung weiblicher Kundschaft.
Spiegel Wirtschaft
Hohe Öl- und Gaspreise: Shell und Exxon erzielen Rekordgewinne
BP darbt wegen der Katastrophe im Golf von Mexiko, die Konkurrenz dagegen feiert ein Jubelquartal. Die Öl- und Gaspreise sind stark gestiegen - und mit ihnen die Gewinne der großen Energiemultis: Shell und Exxon haben ihre Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.
Absetzbarkeit von Arbeitszimmern: Ministerium will Steuergesetz anpassen
Prompte Reaktion der Regierung: Das Bundesverfassungsgericht hat beschlossen, dass Steuerzahler ihre Heimbüros auch dann absetzen dürfen, wenn sie nicht der Arbeitsmittelpunkt sind. Das Finanzministerium will das Urteil rasch in einem Gesetzentwurf berücksichtigen.
Schnüffel-Software: Goldman Sachs scannt Mitarbeiter-Mails nach Flüchen
Goldman Sachs kämpft gegen "dreckige Geschäfte" - zumindest rhetorisch: Die US-Bank verschärft ihre Software-Scans nach belastenden Ausdrücken in Firmen-Mails. Im Rahmen eines Betrugsskandals musste sich das Geldhaus wegen solcher Zitate öffentlich verantworten.
Studie: Finanzkrise kostet bis zu 52 Milliarden Euro
Teures Nachspiel für deutsche Steuerzahler: Laut einer Studie könnte die Rettung von Banken bis zu 52 Milliarden Euro kosten - im günstigsten Fall wären es immer noch knapp 35 Milliarden Euro.
Umstrittenes Verhütungsmittel: Klagewelle drückt Bayers Gewinn
Die Verhütungsmittel Yaz und Yasmin werden für Bayer zur Belastung. 2700 Menschen haben den Konzern auf Schadensersatz verklagt, weil die Mittel möglicherweise das Thrombose-Risiko erhöhen. Die Rechtsstreits sind ein Grund dafür, dass der Konzerngewinn im zweiten Quartal zurückgegangen ist.
Spiegel Panorama
Burger-Falschmeldung: Hungerstreikender bekommt Schmerzensgeld
Zwei britische Zeitungen müssen einem Mann aus Sri Lanka umgerechnet fast 100.000 Euro Schmerzensgeld zahlen: Sie hatten behauptet, er habe während eines öffentlichkeitswirksamen Hungerstreiks heimlich Hamburger gegessen.
Wut und Trauer in Duisburg: Im Westen geht die Sonne unter
Strahlenden Glanz für ihre graue, geplagte Stadt hatten sich die Duisburger von der Love Parade erhofft. Doch nach der Katastrophe sind die Menschen voller Trauer - und fürchten zudem, als "ewige Verlierer" gebrandmarkt zu sein. Ihre Wut richtet sich vor allem gegen einen: ihren Oberbürgermeister.
NS-Verbrechen: Staatsanwaltschaft klagt früheren KZ-Wächter an
Es könnte einer der letzten großen Kriegsverbrecherprozesse werden: Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Anklage gegen einen 88-jährigen ehemaligen KZ-Wächter erhoben. Sie wirft ihm Beihilfe zum Mord an 430.000 Juden vor.
S-Bahn-Attacke: Brunner hätte mit gesundem Herzen überlebt
Es war ein Gewaltexzess, daran gibt es keinen Zweifel, aber er musste nicht tödlich enden: Dominik Brunner hätte laut Gutachter die Schläge und Tritte seiner Peiniger wahrscheinlich überlebt, wäre er nicht schwer krank gewesen.
Jörg Kachelmann in Freiheit: Erleichtert, lächelnd, schweigend
Jörg Kachelmann ist frei. Der Wettermoderator verließ die JVA Mannheim mit einem Lächeln - äußern wollte er sich nicht. Das Ende der Untersuchungshaft ist nur ein Teilerfolg für ihn. Ob Kachelmann schuldig ist, wird der nun folgende Prozess klären.


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